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Corporate Governance

Deutscher Corporate Governance Kodex

Auf Beschluss der zuständigen Regierungskommission wurde im Februar 2002 der Deutsche Corporate Governance Kodex (im Folgenden auch „Kodex“) verabschiedet und seitdem fortgeschrieben mit dem Ziel, Grundsätze für eine gute Unternehmensführung zu schaffen und das Vertrauen in deutsche Unternehmen zu stärken. Der Kodex soll das deutsche Corporate Governance System transparent und nachvollziehbar machen. Er will das Vertrauen der internationalen und nationalen Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesell-schaften fördern.

SAF-HOLLAND S.A. ist eine in Luxemburg ansässige Société Anonyme (S.A.), die ausschließlich in Deutschland börsennotiert ist. Als solche unterliegt SAF-HOLLAND S.A.  nicht dem deutschen sondern dem luxemburgischen Gesellschaftsrecht. Im Hinblick auf kapitalmarktrechtliche Vorschriften (Transparenz, Insidergeschäfte, Marktmissbrauch usw.) können – abhängig vom jeweiligen Sachverhalt – entweder deutsche oder luxemburgische Gesetze und Regelungen Anwendung finden. Zudem sind wir nicht zur Einhaltung der deutschen Corporate Governance Regelungen verpflichtet, die für börsennotierte deutsche Gesellschaften gelten.

Wir haben uns dennoch entschlossen, den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex zu den Grundsätzen einer guten Unternehmensführung in einem bestimmten Umfang zu entsprechen, da für SAF-HOLLAND S.A. der Deutsche Corporate Governance Kodex eine wichtige Grundlage verantwortungsvoller Unternehmensführung darstellt. Dabei sind die einzelnen Empfehlungen für unser Unternehmen nur relevant, soweit sie in Übereinstimmung mit dem luxemburgischen Unternehmensrecht und unserer Unternehmensstruktur stehen. Die Leitungsstruktur von SAF-HOLLAND S.A. mit einem Board of Directors hat eine einstufige Struktur (Hauptversammlung der Aktionäre und Board of Directors) im Gegensatz zu einer zweistufigen Struktur bestehend aus Hauptversammlung der Aktionäre, Aufsichtsrat und Vorstand. Dies hat historische Gründe, da zum Zeitpunkt der Gründung von SAF-HOLLAND S.A. die  Möglichkeit einer zweistufigen Leitungsstruktur für Aktiengesellschaften in Luxemburg nicht bestand. Etwa 5% aller Aktiengesellschaften nach luxemburgischem Recht haben eine zweistufige Leitungsstruktur, was im Vergleich zu einer einstufigen Leitungsstruktur als aufwändiger, kostenintensiver und schwieriger zu steuern gilt.