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Gute Umsatzentwicklung im zweiten Quartal (News mit Zusatzmaterial)

SAF-HOLLAND: Gute Umsatzentwicklung im zweiten Quartal

* Halbjahreszahlen über Erwartungen
* Leichter Zuwachs beim bereinigten EBIT
* Periodenergebnis deutlich verbessert
* Umsatz- und Ergebnisziel für 2013 bestätigt
* Trailer Systems: Maßnahmenpaket zur Ergebnissteigerung bis 2015

Luxemburg, 08. August 2013 - Bei SAF-HOLLAND, dem weltweit tätigen
Zulieferer der Truck- und Trailerindustrie, gewann die Geschäftsentwicklung
im Laufe des ersten Halbjahres zunehmend an Fahrt. So stieg der
Konzernumsatz im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten um 7,3
Prozent. Für das erste Halbjahr 2013 wird ein Umsatzvolumen von 435,6 Mio.
Euro (Vj. 440,3) ausgewiesen. Die bereinigten Ergebnisse im Konzern
entwickelten sich durchweg positiv. Detlef Borghardt, CEO von SAF-HOLLAND:
'Die guten Fortschritte bei Umsatz und Ertrag bestätigen unsere Planungen
für das Gesamtjahr, die verglichen mit dem Geschäftsjahr 2012 von einer
stärkeren zweiten Jahreshälfte ausgehen.'

Optimierte Unternehmensfinanzierung zeigt Erfolge
Im Konzern erreichte SAF-HOLLAND ein Bruttoergebnis von 80,3 Mio. Euro (Vj.
80,9) was einer konstanten Bruttomarge von 18,4 Prozent entspricht. Das
bereinigte EBIT belief sich auf 29,8 Mio. Euro (Vj. 29,7), die bereinigte
EBIT-Marge auf 6,8 Prozent (Vj. 6,7). Als direkte Auswirkung der in 2012
optimierten Unternehmensfinanzierung wuchs das bereinigte Periodenergebnis
im ersten Halbjahr um 6,4 Prozent auf 16,6 Mio. Euro (Vj. 15,6). Das
bereinigte Ergebnis je Aktie ging leicht auf 0,37 Euro (Vj. 0,38) zurück -
eine Folge der im vergangenen Jahr auf 45,4 Mio. Stück (Vj. 41,2) erhöhten
Aktienanzahl.

Wachsender Beitrag aus den aufstrebenden Ländern
Den größten Umsatzanteil erwirtschaftete SAF-HOLLAND mit 52,1 Prozent (Vj.
51,6) in Europa. Aus Nordamerika kamen 40,2 Prozent (Vj. 42,1) und die
Regionen außerhalb der beiden Kernmärkte - vorwiegend die BRIC-Staaten und
andere aufstrebende Länder - steigerten ihren Anteil auf 7,7 Prozent (Vj.
6,3).

Als umsatzstärkstes Geschäftsfeld positionierte sich erneut die Business
Unit Trailer Systems mit einem Anteil am Konzernumsatz von 57,2 Prozent
(Vj. 55,1). Die Business Unit Powered Vehicle Systems steuerte 17,3 Prozent
(Vj. 18,6) und der Geschäftsbereich Aftermarket 25,5 Prozent (Vj. 26,3)
bei. Alle Geschäftsfelder wiesen gegenüber den ersten drei Monaten des
Jahres Umsatzsteigerungen aus.

Trailer Systems: Aufwärtstrend im zweitem Quartal
Im Bereich Trailer Systems konnte SAF-HOLLAND seinen Umsatz im ersten
Halbjahr auf 249,2 Mio. Euro (Vj. 242,8) erhöhen. Der ansteigende Trend
zeigte sich vor allem während des zweiten Quartals, in dem das
Umsatzvolumen der Sparte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,8 Prozent
wuchs. Beim bereinigten EBIT von 6,8 Mio. Euro (Vj. 7,9) und der
bereinigten EBIT-Marge von 2,7 Prozent (Vj. 3,3) wirkten sich neben höheren
Vertriebs- und F&E-Aufwendungen insbesondere höhere Garantiekosten aus,
welche im Zusammenhang mit Umsätzen aus den Jahren mit
überdurchschnittlichen Produktionszahlen vor der Krise 2008/2009 entstanden
sind. Zur nachhaltigen Optimierung der Ertragskraft wurde für den Bereich
Trailer Systems ein internationales Maßnahmenpaket entwickelt, das dazu
beitragen wird, die bereinigte EBIT-Marge von 10 Prozent im Gesamtkonzern
in 2015 zu erreichen.

Powered Vehicle Systems: Bereinigte EBIT-Marge von fast 10 Prozent
Der Geschäftsbereich Powered Vehicle Systems verzeichnete für die ersten
sechs Monate einen Umsatz von 75,5 Mio. Euro (Vj. 81,7). Hier lag das
bereinigte EBIT wie im Vorjahr bei 7,2 Mio. Euro und die bereinigte
EBIT-Marge erreichte 9,6 Prozent (Vj. 8,7). Dabei profitierte Powered
Vehicle Systems von einem guten Kunden- und Produktmix. Die eingeleiteten
Maßnahmen zur Optimierung der europäischen Organisationsstrukturen dieser
Business Unit setzt SAF-HOLLAND fort.

Aftermarket: Umsatzanstieg ab April
Im Geschäftsbereich Aftermarket erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal
gegenüber den ersten drei Monaten dieses Jahres deutlich um 14,9 Prozent.
Dass der Halbjahresumsatz erwartungsgemäß mit 110,9 Mio. Euro (Vj. 115,8)
hinter dem hohen Vorjahreswert zurückblieb, hat mehrere Ursachen. So
profitierte die Business Unit Anfang vorigen Jahres von Aufträgen, die von
2011 auf 2012 vorgetragen wurden. In der ersten Hälfte dieses Jahres
hingegen kamen weitere Faktoren hinzu, wie beispielsweise
lieferantenbedingte Verzögerungen bei der Markteinführung eines neuen
Produktes in Nordamerika und Personalengpässe in China. Das bereinigte EBIT
des Geschäftsbereichs stieg auf 18,8 Mio. Euro (Vj. 16,7) und die
bereinigte EBIT-Marge betrug 16,9 Prozent (Vj. 14,4).

Deutlich gesteigerter operativer Cashflow
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit vor Ertragsteuern erhöhte
sich im Berichtszeitraum deutlich auf 36,4 Mio. Euro (Vj. 23,6). Dabei ist
zu berücksichtigen, dass im vorigen Jahr der Geldeingang außergewöhnlich
niedrig war, da Kundenzahlungen in den Dezember 2011 vorgezogen wurden. Im
ersten Halbjahr 2013 hingegen führten positive Effekte aus der intensiven
Nutzung des Non-Recourse-Factoring zu einem zusätzlichen Mittelzufluss.

Eigenkapitalquote von 40 Prozent angestrebt
Zum 30. Juni 2013 erhöhte sich die Bilanzsumme auf 556,3 Mio. Euro (31.
Dezember 2012: 536,7). Durch den Anstieg des Eigenkapitals auf 209,4 Mio.
Euro (31. Dezember 2012: 197,9) konnte trotz der höheren Bilanzsumme eine
Eigenkapitalquote von 37,6 Prozent (31. Dezember 2012: 36,9) erreicht
werden. Damit kam das Unternehmen dem angestrebten Ziel einer Quote von
rund 40 Prozent einen Schritt näher. Die Gesamtliquidität zum 30. Juni 2013
belief sich auf 149,7 Mio. Euro (Vj. 64,5 / 31. Dezember 2012: 140,5).

Bereinigtes EBIT soll 2013 auf mindestens 60 Mio. Euro wachsen
SAF-HOLLAND ist mit gut gefüllten Auftragsbüchern in das zweite Halbjahr
gestartet. Sofern sich das allgemeine finanz- und wirtschaftspolitische
Umfeld nicht eintrübt, rechnet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2013
weiterhin mit einem Konzernumsatz zwischen 875 Mio. Euro und 900 Mio. Euro.
Die erreichbare Umsatzhöhe ist dabei abhängig vom Tempo des
Marktaufschwungs in Europa und Nordamerika. Auf der Ergebnisseite wird für
2013 -wie bisher- ein bereinigtes EBIT von mindestens 60 Mio. Euro
angestrebt. Je nach Umsatzhöhe ergibt sich daraus eine steigende oder
zumindest stabile bereinigte EBIT-Marge. Wilfried Trepels, CFO von
SAF-HOLLAND: 'Da das Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr aus heutiger Sicht
nicht durch wesentliche mindernde Einmaleffekte wie etwa der Refinanzierung
beeinflusst wird, erwarten wir für 2013 eine deutliche Steigerung unseres
Periodenergebnisses'.

Davon ausgehend, dass die Weltwirtschaft an Stabilität gewinnt, hält
SAF-HOLLAND an seinem Ziel fest, im Geschäftsjahr 2015 einen Umsatz von 1
Mrd. Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von 10 Prozent zu erreichen. Gute
Perspektiven bieten dafür insbesondere die beiden Kernmärkte Europa und
Nordamerika mit ihrem beträchtlichen Nachholbedarf an Investitionen in
Truck und Trailer. Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen weiterhin der
Trailermarkt Nordamerikas, die globalen Aktivitäten im Aftermarketgeschäft
und das Engagement in BRIC-Ländern. In allen drei Feldern will SAF-HOLLAND
organisch wachsen. Denkbar ist zusätzlich ein Ausbau der Marktaktivitäten
über kleinere, arrondierende Akquisitionen.

Hinweise:
Für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, gilt IAS
19R, die überarbeitete Version des Rechnungslegungsstandards IAS 19
'Leistungen an Arbeitnehmer'. SAF-HOLLAND hat den geänderten Standard
bereits bei der Erstellung des Konzernabschlusses 2012 berücksichtigt. Die
Zwischenabschlüsse des vergangenen Geschäftsjahres wurden noch unter
Anwendung der Vorgängerversion IAS 19 erstellt. Seit Anfang 2013 kommt IAS
19R auch in der Zwischenberichterstattung zum Einsatz. In Übereinstimmung
mit IFRS und zur besseren Vergleichbarkeit wird der neue Standard dabei
rückwirkend ebenso auf die jeweiligen Berichtsperioden des Vorjahres
angewendet.

Das EBIT wurde um folgende Effekte bereinigt, die nicht originär dem
operativen Geschäft zuzuordnen sind: Abschreibungen aus der
Kaufpreisallokation und den Wertaufholungen von immateriellen
Vermögenswerten aus den Werthaltigkeitstests sowie Restrukturierungs- und
Integrationskosten.

Die in der Pressemitteilung enthaltene Kennzahlentabelle ist abrufbar unter
http://corporate.safholland.com/de/investor/finanznachrichten/pressemittei
lungen.html.

Unternehmensportrait:
Die SAF-HOLLAND S.A. zählt mit rund 860 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2012 und
mehr als 3.000 Mitarbeitern zu den führenden Herstellern und Anbietern von
hochwertigen Produktsystemen und Bauteilen vorrangig für Trailer sowie für
Lkw, Busse und Campingfahrzeuge. Die Produktpalette umfasst unter anderem
Trailer-Achssysteme und Federungssysteme, Kupplungen, Königszapfen und
Stützwinden. SAF-HOLLAND verkauft Produkte auf sechs Kontinenten an
Originalhersteller ('OEMs') im Erstausstattungsmarkt und im Aftermarket an
die Originalhersteller-Servicenetzwerke ('OESs') der OEMs sowie über ein
globales Vertriebs- und Servicenetz. Über dieses Netz vertreibt SAF-HOLLAND
seine Produkte weiter an Endverbraucher und Servicezentren. Damit hat sich
SAF-HOLLAND als einer der wenigen Hersteller in seiner Branche etabliert,
der mit einer umfangreichen Produktpalette und einem weiten Servicenetz
international aufgestellt ist. SAF-HOLLAND S.A. ist im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und zählt zu den Werten des SDAX
(ISIN: LU0307018795).

Kontakt:
SAF-HOLLAND GmbH
Claudia Hoellen
Hauptstraße 26
63856 Bessenbach

Phone +49 6095 301-617
claudia.hoellen@safholland.de

Ende der Corporate News

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Zusatzmaterial zur Meldung:

Dokument: http://n.equitystory.com/c/fncls.ssp?u=IJEJMBHRPN

Dokumenttitel: Q2/2013 - Ergebnisse SAF-HOLLAND S.A.


Michael Schickling
Director Investor Relations / Corporate Communications
Tel. +49 (0)6095 301 617

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