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SAF-HOLLAND mit kräftiger Umsatz- und Ergebnissteigerung

SAF-HOLLAND S.A.:SAF-HOLLAND mit kräftiger Umsatz- und Ergebnissteigerung

SAF-HOLLAND S.A. / Schlagwort(e): Jahresergebnis

17.03.2011 / 06:56

SAF-HOLLAND mit kräftiger Umsatz- und
Ergebnissteigerung

- Konzernumsatz 2010 legt um 50,4 Prozent auf 631,0 Mio. Euro zu

- Bereinigtes EBIT steigt auf 37,1 Mio. Euro

- Stabiler Aufwärtstrend auch für 2011 erwartet

Luxemburg, 17. März 2011 - Die SAF-HOLLAND S.A., ein führender Zulieferer für die weltweite Truck- und Trailerindustrie, ist wieder auf Wachstumskurs. Im Geschäftsjahr 2010 sind Umsatz und Ergebnis deutlich gestiegen. Der Umsatz legte gegenüber dem Vorjahr um 50,4 Prozent auf 631,0 Mio. Euro (Vj. 419,6) zu, wechselkursbereinigt auf 616,7 Mio. Euro. Das bereinigte EBIT stieg im Vergleich deutlich stärker und erreichte 37,1 Mio. Euro (Vj. 1,5). Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich somit auf 5,9 Prozent (Vj. 0,4). Zu dieser positiven Entwicklung haben alle drei Geschäftsbereiche beigetragen.

Die gute Entwicklung ist auf die weltweite Nachfrageerholung der Nutzfahrzeugmärkte sowie die Restrukturierung der SAF-HOLLAND zurückzuführen. Rudi Ludwig, CEO der SAF-HOLLAND: 'Es hat sich ausgezahlt, dass wir in den letzten Jahren, auch in Zeiten der Wirtschaftskrise, an unserer Strategie festgehalten haben. Dank unserer schlanken und effizienten Aufstellung konnten wir 2010 erfolgreich am Marktaufschwung partizipieren. Unser Erfolg beruht auf vier Säulen: dem Technologietransfer zwischen unseren Kernmärkten Europa und USA, dem Ausbau von Produktion und Vertrieb in Wachstumsmärkten wie Brasilien und China, effizienten Produkten, die unsere Technologieführerschaft bestätigen sowie dem kontinuierlichen Ausbau unseres weltweiten Servicenetzes für die Business Unit Aftermarket.'

Nachfrage zieht deutlich an
Von der weltweiten Konjunkturerholung profitierte die Nutzfahrzeugbranche laut verschiedenen Marktstudien spürbar. Die Zahl der Neuzulassungen von Lkw (über 16 Tonnen Gewicht) in Deutschland um mehr als 20 Prozent. Europaweit betrug der Zuwachs 8,4 Prozent. In den USA legte die Produktion von Trucks um gut 30 Prozent zu. Auch die Produktion von Trailern stieg 2010 deutlich: So wurden in Westeuropa rund 11 Prozent mehr Anhänger produziert als im Vorjahr. In Europa verzeichnete der Konzern einen Umsatz von 311,3 Mio. Euro (Vj. 196,7), in Nordamerika von 279,2 Mio. Euro (Vj. 198,9) und in den sonstigen Regionen von 40,5 Mio. Euro (Vj. 24,0). Die Bruttomarge verbesserte sich auch 2010 weiter und betrug 18,5 Prozent (Vj. 16,3). Das bereinigte EBIT stieg deutlich auf 37,1 Mio. Euro (Vj. 1,5). Das bereinigte Periodenergebnis erreichte wieder die Gewinnzone und lag bei 2,9 Mio. Euro (Vj. -15,6), das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 0,14 Euro (Vj. -0,75). Der operative Cashflow vor Ertragsteuerzahlungen lag bei 46,0 Mio. Euro (Vj. 48,3). Die Reichweite der Vorräte verringerte sich infolge des erfolgreichen Net Working Capital Managements weiter auf 43 Tage (Vj. 57). Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag nahezu konstant bei 5,1 Prozent (Vj. 5,2). Die Nettoverschuldung (verzinsliche Darlehen und Ausleihungen minus liquide Mittel) betrug 302,1 Mio. Euro (Vj. 289,3).

Trailer Systems mit stärkstem Umsatzwachstum aller Business Units
Die Business Unit Trailer Systems verzeichnete 2010 das größte Wachstum. In allen Regionen zog die Nachfrage erheblich an. Der Segmentumsatz belief sich auf 322,8 Mio. Euro (Vj. 175,1), wechselkursbereinigt auf 318,2 Mio. Euro. Aufgrund der deutlich besseren Auslastung stieg die Bruttomarge auf 6,5 Prozent (Vj. -1,7). Das bereinigte EBIT des Segments betrug -9,0 Mio. Euro (Vj. -27,0). Im Verlauf des Jahres verzeichnete die Business Unit einen kontinuierlichen Umsatzanstieg, der sich auch zu Jahresbeginn 2011 fortsetzte. Dies betrifft sowohl Europa als auch Nordamerika. Die Achsenproduktion in den USA wurde 2010 gegenüber dem Vorjahr verdreifacht.

Powered Vehicle Systems steigert Gewinnmarge deutlich
Die Business Unit Powered Vehicle Systems profitierte vom stetigen Marktwachstum in allen Regionen. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Segmentumsatz auf 127,5 Mio. Euro (Vj. 98,3), bereinigt um Währungseffekte auf 122,4 Mio. Euro. Die Bruttomarge erhöhte sich auf 23,6 Prozent, nachdem sie im Vorjahr 21,2 Prozent betragen hatte. Das bereinigte EBIT kletterte auf 22,4 Mio. Euro (Vj. 14,7). Bei Sattelkupplungen ist SAF-HOLLAND Marktführer in Nordamerika und erweitert sein Geschäft in Europa. Auch für 2011 geht das Unternehmen in diesem Segment von einem Wachstum aus.

Aftermarket auf profitablem Expansionskurs
Die Business Unit Aftermarket erweiterte im Geschäftsjahr 2010 das Servicenetz. Der Umsatz stieg 2010 auf 180,7 Mio. Euro (Vj. 146,2), zu konstanten Wechselkursen auf 176,1 Mio. Euro. Die Bruttomarge legte moderat auf 37,9 Prozent (Vj. 36,5) zu. Resultierend aus dem Umsatzanstieg wuchs das bereinigte EBIT auf 25,9 Mio. Euro (Vj. 17,7). Das Ersatzteilgeschäft wird in der Regel weniger von Konjunkturzyklen beeinflusst und ist für den Konzern ein stabilisierender Faktor mit guter Profitabilität.

Mitarbeiterzahl wieder gestiegen
Infolge der höheren Nachfrage stellte der Konzern in allen Regionen neue Mitarbeiter ein. Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte SAF-HOLLAND 2.774 Mitarbeiter (Vj. 2.331). Im Jahresdurchschnitt 2010 waren es 2.619 Mitarbeiter gegenüber 2.320 im Vorjahr.

Ausblick
SAF-HOLLAND erwartet, dass das Marktwachstum der vergangenen Monate auch 2011 anhält. Vor diesem Hintergrund und vorbehaltlich der Auswirkungen der jüngsten Ereignisse in Japan geht der Konzern von einem Umsatzwachstum von bis zu 20 Prozent im laufenden Geschäftsjahr aus. Es wird ebenfalls erwartet, dass das Ergebnis sich verbessern wird, allerdings ist zu beachten, dass sich bei einer Rückkehr zu normalen Marktvolumina der Kunden- und Produktmix tendenziell hin zu margenschwächeren Standardprodukten verschiebt. Mittelfristig hält SAF-HOLLAND unverändert an dem Ziel fest, einen Umsatz von einer Milliarde Euro zu erzielen und dabei eine bereinigte EBIT-Marge von 10 Prozent zu erwirtschaften.

Hinweis:
Das EBIT wurde um folgende Effekte bereinigt, die nicht originär dem operativen Geschäft zuzuordnen sind: Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation und den Wertminderungen auf Firmenwert und immaterielle Vermögenswerte aus den Werthaltigkeitstests sowie Restrukturierungs- und Integrationskosten.

Die Kennzahlentabelle ist in der Pressemitteilung enthalten und abrufbar unter http://corporate.safholland.com/de/investor/finanznachrichten/pressemitt....

Unternehmensportrait:
Die SAF-HOLLAND S.A. zählt mit rund 631 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2010 und rund 2.800 Mitarbeitern zu einem der führenden Hersteller und Anbieter von hochwertigen Produktsystemen und Bauteilen vorrangig für Trailer sowie für Lkw, Busse und Campingfahrzeuge. Die Produktpalette umfasst unter anderem Trailer-Achssysteme und Federungssysteme, Kupplungen, Königszapfen und Stützwinden. SAF-HOLLAND verkauft Produkte auf sechs Kontinenten an Originalhersteller ('OEMs') im Erstausstattungsmarkt und im Aftermarket an die Originalherstellerservicenetzwerke ('OES') der OEMs sowie über ein globales Vertriebs- und Servicenetz. Über dieses Netz verkauft SAF-HOLLAND ihre Produkte weiter an Endverbraucher und Servicezentren. Damit hat sich SAF-HOLLAND als einer der wenigen Hersteller in seiner Branche etabliert, der mit einer umfangreichen Produktpalette und einem weiten Servicenetz international aufgestellt ist. SAF-HOLLAND S.A. ist seit Juli 2007 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet und ist seit Dezember 2010 im SDAX.

Kontakt:
SAF-HOLLAND Group GmbH
Barbara Zanzinger
Hauptstraße 26
63856 Bessenbach

Phone +49 6095 301-617
barbara.zanzinger@safholland.de

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Director Investor Relations / Corporate Communications
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