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SAF-HOLLAND steigert Umsatz und Ertragskraft deutlich

- Weltweite Nachfrage erhöht sich spürbar

- Umsatz im ersten Halbjahr erreicht ein Plus von 34,8 Prozent

- Bereinigtes EBIT im zweiten Quartal verdoppelt

- Prognose 2010: Umsatz steigt auf über 550 Mio. Euro

Luxemburg, 26. August 2010 - Die SAF-HOLLAND S.A., ein führender Zulieferer
für die weltweite Truck- und Trailerindustrie, erwartet im laufenden
Geschäftsjahr 2010 einen deutlichen Umsatzanstieg auf mehr als 550 Mio.
Euro nach 419,6 Mio. Euro im Jahr 2009. Das Ergebnis wird vom wachsenden
Umsatz positiv beeinflusst. Der Konzern profitiert von einer ansteigenden
Nachfrage und von der eigenen Effizienzsteigerung. Das bereinigte EBIT
legte deutlich auf 14,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr zu. Allein im zweiten
Quartal verdoppelte sich das bereinigte EBIT im Vergleich zum Vorquartal,
während der Umsatz von April bis Juni um 29,4 Prozent zulegte.

Rudi Ludwig, CEO von SAF-HOLLAND: 'SAF-HOLLAND blickt auf eine erfreuliche
Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2010 zurück. Gerade das zweite
Quartal stimmt uns zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf. Wir
merken sowohl die kontinuierlich steigende Nachfrage als auch die positiven
Effekte der Kostensparmaßnahmen der letzten eineinhalb Jahre. SAF-HOLLAND
profitiert wie angekündigt in vollem Umfang von der wieder anziehenden
Konjunktur und von der damit verbundenen stärkeren Nachfrage nach
Transportleistungen. Dieser Trend wird sich fortsetzen. Wir erwarten, dass
der Konzernumsatz auf mehr als 550 Mio. Euro steigen und sich das
Konzernergebnis nachhaltig verbessern wird.'

Bereinigtes Perioderergebnis erreicht nahezu Gewinnschwelle

Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2010 um 34,8 Prozent auf
287,5 Mio. Euro (Vj: 213,3), wechselkursbereinigt auf 286,7 Mio. Euro. Alle
drei Business Units legten im Berichtszeitraum zu. Der Anteil des
europäischen Geschäfts belief sich auf 47,2 Prozent (Vj: 49,2%), während
der Konzern in Nordamerika 46,5 Prozent (Vj: 46,1%) des Umsatzes
erwirtschaftete. Der Anteil der sonstigen Regionen erhöhte sich leicht auf
6,3 Prozent (Vj: 4,7%). Die Bruttomarge stieg im Berichtszeitraum dank der
höheren Auslastung und projektbezogenen Aftermarketumsätzen auf 19,2
Prozent (Vj: 16,2%). Das bereinigte EBIT verbesserte sich auf 14,6 Mio.
Euro (Vj: -1,3). Beim bereinigten Periodenergebnis erreichte der Konzern
mit 1,0 Mio. Euro (Vj: -4,6) im zweiten Quartal erstmals wieder einen
positiven Wert und mit -0,6 Mio. Euro (Vj: -9,9) im 1. Halbjahr wieder
nahezu den Break-Even. Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich auf
-0,03 Euro (Vj:-0,48).

Der operative Cashflow vor Ertragsteuerzahlungen belief sich im ersten
Halbjahr 2010 auf 19,7 Mio. Euro (Vj: 21,0) - im zweiten Quartal hat er
sich im Vergleich zum Vorquartal deutlich verbessert. Dabei profitierte der
Konzern vom strikten Vorratsmanagement, welches die Umschlagdauer im
zweiten Quartal auf 47 Tage gesenkt hat. In den ersten drei Monaten des
Jahres 2010 hatte der Wert noch bei 58 Tagen gelegen. Die Eigenkapitalquote
erhöhte sich zum Stichtag leicht auf 5,4 Prozent (31.12.2009: 5,2%).
Infolge der steigenden Nachfrage stellte das Unternehmen 83 neue
gewerbliche Mitarbeiter für die deutschen Werke ein; in Nordamerika stieg
die Zahl der Beschäftigten seit Jahresbeginn um 131.

Trailer Systems mit bestem Quartal seit 2008

Die Business Unit Trailer Systems erreichte im zweiten Quartal 2010 ihren
höchsten Umsatz seit dem vierten Quartal 2008. Sowohl in Europa als auch in
Nordamerika legte der Absatz von SAF-HOLLAND zu. Trotz des erfreulichen
Umsatzanstiegs liegt die Nachfrage noch immer deutlich unter dem früheren
Niveau. Insgesamt stieg der Umsatz des Segments im ersten Halbjahr um 52,0
Prozent auf 136,0 Mio. Euro (Vj: 89,5), wechselkursbereinigt auf 135,7 Mio.
Euro. Auf 4,0 Prozent verbesserte sich die Bruttomarge (Vj: -3,8%). Der
Anteil am Konzernumsatz stieg auf 47,3 Prozent (Vj: 42,0%).

Powered Vehicle Systems erhöht Bruttomarge deutlich

Die Business Unit Powered Vehicle Systems erhöhte dank der steigenden
Nachfrage und verbesserten Auslastung die Bruttomarge auf 25,2 Prozent (Vj:
21,1%). Der Segmentumsatz legte um 25,8 Prozent auf 61,5 Mio. Euro (Vj:
48,9) zu, wechselkursbereinigt auf 61,2 Mio. Euro. Auf die Sparte entfielen
21,4 Prozent (Vj: 22,9%) des Gesamtumsatzes.

Aftermarket erhält Projektaufträge aus Nahost

Der Umsatz der Business Unit Aftermarket stieg auf 90,0 Mio. Euro (Vj:
74,9), wechselkursbereinigt auf 89,8 Mio. Euro. Die Bruttomarge lag stabil
bei 38,1 Prozent (Vj: 37,8%). Zum Konzernumsatz steuerte das
Ersatzteilgeschäft 31,3 Prozent (Vj: 35,1%) bei. Die Sparte profitierte von
neuen Projektaufträgen aus Nordafrika sowie der hohen Vertriebskraft durch
das eigene weltweite Servicenetzwerk. Dies soll durch den Auf- und Ausbau
eigener Lagerstandorte, unter anderem in Nordamerika, weiter gestärkt
werden. Das Segment Aftermarkt wird durch die steigende Zahl an
installierten Achsen von SAF-HOLLAND weiter an Bedeutung gewinnen und ist
ein stabiler Umsatz- und Ergebnisgarant für den Konzern.

Neue effiziente Bauteile präsentiert

SAF-HOLLAND setzt laufend darauf mit seinen Komponenten und Systemen, die
Effizienz von Truck und Trailer zu erhöhen. Mit leichteren und somit
sparsameren Bauteilen will SAF-HOLLAND seine gute Marktposition ausbauen
und mit neuen Produkten für Nutzfahrzeuge Umwelt und Unternehmer entlasten.
Durch den Einsatz einer jüngst vorgestellten neuen Scheibenbremse und eines
neuen Radkopfs sinkt das Gewicht des dreiachsigen Trailers um 96 Kilogramm.
Die neuen Bauteile - Scheibenbremse und Radkopf - sind der Anfang einer
Reihe weiterer geplanter Innovationen.

2010: Umsatzanstieg auf mehr als 550 Mio. Euro erwartet

Weltweit steigt die Nachfrage nach Truck und Trailer wieder deutlich, die
Produktion zieht an - Tendenz anhaltend. So wird beispielsweise für das
nordamerikanische Truckgeschäft (Klasse 8) im laufenden Jahr ein Wachstum
in der Produktion von rund 26 Prozent erwartet, die Zahl der Auslieferungen
im Bereich Trailer soll in den USA um etwa 39 Prozent steigen (Quelle:
Marktforschungsinstitut ACT). Angesichts des guten Geschäftsverlaufs im
ersten Halbjahr und der positiven Prognosen geht SAF-HOLLAND davon aus,
dass im Gesamtjahr 2010 der Umsatz mehr als 550 Mio. Euro betragen wird.
Ergebnisseitig wird der Konzern von der höheren Auslastung und der
Effizienzsteigerung profitieren. Mittelfristig strebt die Gesellschaft an,
einen Umsatz von einer Milliarde Euro zu erzielen und dabei eine bereinigte
EBIT-Marge von 10 Prozent zu erwirtschaften.

Hinweis: Das EBIT wurde um folgende Effekte bereinigt, die nicht originär
dem operativen Geschäft zuzuordnen sind: Abschreibungen aus der
Kaufpreisallokation sowie Restrukturierungskosten.

Unternehmensportrait:

Die SAF-HOLLAND S.A. zählt mit rund 420 Mio. Euro Umsatz im Jahr 2009 und
über 2000 Mitarbeitern zu einem der führenden Hersteller und Anbieter von
hochwertigen Produktsystemen und Bauteilen vorrangig für Trailer sowie für
Lkw, Busse und Wohnmobile. Die Produktpalette umfasst Achs- und
Federungssysteme, Sattel- und Anhängerkupplungen, Königszapfen und
Stützwinden. SAF-HOLLAND beliefert die Mehrzahl der weltweit namhaften
Anhänger- und Lkw-Produzenten. Über ein weltweites Service- und
Distributionsnetzwerk werden die Produkte an Original Equipment
Manufacturer (OEM), an Original Equipment Supplier (OES) und über den
Ersatzteilmarkt direkt an Endnutzer und Servicewerkstätten verkauft. Damit
hat sich SAF-HOLLAND als einer der wenigen Hersteller in seiner Branche
etabliert, der mit einer umfangreichen Produktpalette und einem weiten
Servicenetz international aufgestellt ist. SAF-HOLLAND S.A. ist seit Juli
2007 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

Kontakt:
SAF-HOLLAND Group GmbH
Barbara Zanzinger
Hauptstraße 26
63856 Bessenbach

Phone +49 6095 301-617
barbara.zanzinger@safholland.de

26.08.2010 Ad-hoc-Meldungen, Finanznachrichten und Pressemitteilungen übermittelt durch die DGAP.
Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de


Michael Schickling
Director Investor Relations / Corporate Communications
Tel. +49 (0)6095 301 617

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